Ärzte nach erfolgreicher Praxisgründung berichten fast einheitlich, dass sie die Anlaufkosten und den bürokratischen Aufwand vor der Eröffnung erheblich unterschätzt haben. Die wichtigsten Empfehlungen: mindestens sechs Monate Liquiditätsreserve einplanen und früh Beratung durch die Kassenärztliche Vereinigung sowie einen auf Arztpraxen spezialisierten Steuerberater suchen.

Hintergrund

Häufige Überraschungen: Die Zeit zwischen Zulassungsantrag und erstem Abrechnungsquartal dauert länger als geplant. Umbaumaßnahmen werden teurer und dauern länger. Die ersten sechs Monate laufen unter Patientenanlaufkosten, bevor der Break-even erreicht wird. Wer diese Anlaufphase unterschätzt, gerät schnell in Liquiditätsengpässe.

Wann gilt das nicht?

Ärzte, die eine bestehende Praxis übernehmen, statt neu zu gründen, haben weniger Anlaufprobleme, weil Patientenstamm und Infrastruktur schon bestehen. Hier sind andere Risiken wie der Patientenübergang dominant.

Ärzteversichert begleitet Praxisgründer von Beginn an mit einem vollständigen Versicherungspaket und einer Liquiditätsplanung, die den Break-even realistisch kalkuliert.

Praxisgründungen erfordern mindestens sechs Monate Liquiditätsreserve und frühzeitige Beratung durch KV und Steuerberater. Anlaufkosten werden fast immer unterschätzt.

Quellen: KBV, Praxisgründungsleitfaden 2025; Bundesärztekammer, Niederlassungsberatung 2025; Stiftung Gesundheit, Praxisgründungsreport 2024.

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