Ärzte, die kürzlich ihre Praxissoftware gewechselt haben, berichten von drei wichtigen Erfahrungen: Die Datenmigration von der alten zur neuen Software dauert immer länger als geplant, das Praxisteam braucht mindestens drei Monate bis zur vollen Effizienz mit der neuen Software, und Demo-Versionen sollten unbedingt mit echten Alltagsszenarien getestet werden, nicht nur in Idealsituationen.

Hintergrund

Der häufigste Fehler: Software aufgrund des günstigsten Preises auswählen, ohne die Total Cost of Ownership (TCO) mit Schulungsaufwand, Migrationskosten und Datensicherungskosten zu berücksichtigen. Die günstigste Lizenz kann durch hohen Supportbedarf und Schulungsaufwand zur teuersten Lösung werden.

Wann gilt das nicht?

Praxen, die ihre Software erst vor ein oder zwei Jahren gewechselt haben und zufrieden sind, müssen 2026 nicht erneut wechseln, solange die Software die TI-Pflichtanforderungen erfüllt.

Ärzteversichert empfiehlt Ärzten, bei einem Softwarewechsel gleichzeitig die Cyber-Versicherung zu überprüfen, da neue Software neue IT-Sicherheitsanforderungen mitbringen kann.

Bei der Praxissoftware-Auswahl sind Demo-Tests mit echten Szenarien, realistische Schulungsplanung und eine frühzeitig geplante Datenmigration die wichtigsten Erfolgsfaktoren.

Quellen: KBV, PVS-Zertifizierungsliste 2026; Bitkom, Healthcare IT-Studie 2025; Stiftung Gesundheit, Praxissoftware-Studie 2025.

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