Ärzte, die ihre Privatabrechnung systematisch optimiert haben, berichten von drei häufigen Versäumnissen: Steigerungsfaktoren werden selten über den 2,3-fachen Satz hinaus begründet, erbrachte analoge Leistungen werden nicht konsequent erfasst, und Fortbildungen zur GOÄ werden aufgeschoben bis Rechnungskürzungen auftreten.
Hintergrund
Der häufigste Hebel für mehr Privathonorar liegt nicht in neuen Leistungen, sondern in der vollständigen Dokumentation bereits erbrachter Leistungen. Viele Ärzte rechnen Beratungsziffern unter dem Steigerungsfaktor 1,8 ab, obwohl aufwändige Gespräche den 3,5-fachen Satz rechtfertigen würden. Ein professionelles Abrechnungsaudit deckt diese Lücken auf und zahlt sich erfahrungsgemäß innerhalb eines Quartals aus.
Wann gilt das nicht?
Praxen mit einem Privatpatientenanteil unter 15 Prozent haben weniger Optimierungspotenzial. Hier lohnt sich ein vollständiges Abrechnungsaudit erst, wenn die Patientenstruktur sich verändert hat.
Ärzteversichert unterstützt Ärzte bei der Überprüfung des Versicherungsschutzes, der zur optimierten Privatabrechnung passt, insbesondere bei gestiegenen Umsätzen und neuen Leistungsangeboten.
Privatabrechnung-Optimierung beginnt mit vollständiger Leistungserfassung und konsequenter Steigerungsfaktorbegründung. Ein professionelles Abrechnungsaudit deckt die größten Honorarlücken auf.
Quellen: Bundesärztekammer, GOÄ-Kommentar 2025; Deutsches Ärzteblatt, Honoraroptimierung 2025; KBV, Privatliquidationsstatistik 2024.
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