Privatabrechnung-Optimierung bietet den klaren Vorteil, das Honorar für bereits erbrachte Leistungen zu erhöhen, ohne die Arbeitszeit zu verlängern. Der wesentliche Nachteil liegt im initialen Aufwand für Schulungen, Dokumentationsanpassungen und ein professionelles Abrechnungsaudit.
Hintergrund
Vorteile: Honorarsteigerung von 10 bis 25 Prozent ohne Mehrarbeit, bessere Liquidität, rechtssichere Abrechnung durch korrekte Begründungen. Nachteile: Zeitaufwand für GOÄ-Schulungen, mögliche Umstellung der Praxissoftware, und der Widerstand von Patienten bei höheren Rechnungsbeträgen, den Ärzte durch gute Kommunikation abfedern müssen.
Wann gilt das nicht?
Praxen mit sehr niedrigem Privatpatientenanteil haben wenig Hebel für die Optimierung. Auch Ärzte, die bereits konsequent mit dem 3,5-fachen Steigerungsfaktor abrechnen und alle analogen Leistungen erfassen, haben kaum noch Optimierungspotenzial.
Ärzteversichert hilft Ärzten, bei steigendem Privatumsatz den Versicherungsschutz entsprechend anzupassen, insbesondere bei der Berufshaftpflicht.
Privatabrechnung-Optimierung ist für die meisten niedergelassenen Ärzte ein lohnender Schritt mit Honorarsteigerungen von bis zu 25 Prozent ohne Mehrarbeit. Der initiale Schulungsaufwand amortisiert sich schnell.
Quellen: Bundesärztekammer, GOÄ-Kommentar 2025; PKV-Verband, Honorarstatistik 2025; Deutsches Ärzteblatt, Abrechnungspraxis 2025.
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