Ärzte, die in Private-Equity-Fonds investiert haben, berichten von drei zentralen Erfahrungen: Der Liquiditätsentzug über acht bis zwölf Jahre ist psychologisch anspruchsvoller als erwartet, Renditen von 10 bis 15 Prozent jährlich sind im Healthcare-Sektor realistisch erreichbar, und die Kommunikation mit dem Fondsmanager ist entscheidend für das Vertrauen in die Anlage.

Hintergrund

Die häufigste Fehlerquelle: Ärzte investieren zu viel des verfügbaren Kapitals in illiquide Anlagen und geraten bei unerwarteten Praxisinvestitionen oder privaten Ausgaben unter Druck. Finanzberater empfehlen, nie mehr als 20 bis 30 Prozent des Gesamtvermögens in Private Equity zu investieren. Wichtig ist auch die Streuung über mehrere Fonds und Jahrgänge, um das Markteintrittsrisiko zu minimieren.

Wann gilt das nicht?

Ärzte kurz vor dem Ruhestand oder mit geplanter Praxisabgabe in weniger als sieben Jahren sollten Private Equity meiden, da der Kapitalbedarf für die Praxisübergabe schlecht mit langen Fondslaufzeiten vereinbar ist.

Ärzteversichert berät Ärzte, die ihr Vermögen diversifizieren wollen, und empfiehlt gleichzeitig eine Überprüfung des Invaliditätsschutzes bei wachsenden illiquiden Vermögenswerten.

Private Equity für Ärzte funktioniert gut bei langem Anlagehorizont und ausreichendem Liquiditätspuffer. Healthcare-Fonds bieten Branchenverständnis und stabile Renditen von 10 bis 15 Prozent.

Quellen: Deutsche Ärztebank, Kapitalanlage-Studie 2025; BVK, Private Equity Monitor 2025; Bundesärztekammer, Vermögensanlage für Ärzte 2025.

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