Private Equity bietet Ärzten als Kapitalanleger den Vorteil überdurchschnittlicher Renditen von 10 bis 15 Prozent jährlich und eine echte Diversifikation weg von Börsenvolatilität. Der wesentliche Nachteil liegt in der Illiquidität über acht bis zwölf Jahre und den hohen Mindestanlagesummen ab 100.000 Euro.

Hintergrund

Vorteile: Rendite deutlich über Tagesgeld und Staatsanleihen, Diversifikation außerhalb der Börse, Zugang zu Wachstumsunternehmen im Gesundheitssektor, steuerliche Vorteile durch Teileinkünfteverfahren bei direkten Beteiligungen. Nachteile: vollständiger Liquiditätsentzug für die Fondslaufzeit, hohe Mindestanlagesummen, fehlende Regulierung im Vergleich zu Aktien, Abhängigkeit von der Qualität des Fondsmanagements.

Wann gilt das nicht?

Ärzte mit unsicherer Einkommenssituation oder hoher Verschuldung durch Praxiskredite sollten Private Equity meiden. Auch wer keine ausreichenden liquiden Rücklagen hat, sollte erst dort ansetzen.

Ärzteversichert unterstützt Ärzte bei der ganzheitlichen Absicherungsstrategie, die auch bei wachsendem Vermögen die Risikoabsicherung durch Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung im Blick behält.

Private Equity lohnt sich für Ärzte mit langem Anlagehorizont und ausreichend Liquiditätspuffer. Renditen von 10 bis 15 Prozent sind möglich, aber die Illiquidität über acht bis zwölf Jahre muss einkalkuliert werden.

Quellen: BVK, Private Equity Monitor 2025; Deutsche Ärztebank, Kapitalanlage-Studie 2025; BaFin, AIFM-Regulierung 2026.

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