Der Höchstrechnungszins für Lebens- und Rentenversicherungen wurde 2026 auf 1,0 Prozent angehoben, was neue klassische Rentenversicherungen wieder etwas attraktiver macht. Gleichzeitig setzen Versicherer verstärkt auf fondsgebundene Hybridprodukte mit Garantieelement.

Hintergrund

Für Ärzte, die bereits in ein ärztliches Versorgungswerk einzahlen, fungiert die private Rentenversicherung als Ergänzung, nicht als Ersatz. Sinnvoll ist sie vor allem, um die Rentenlücke zwischen Versorgungswerksrente und Lebenshaltungskosten zu schließen. Die neuen Hybridprodukte erlauben es, einen Teil der Beiträge renditeorientiert in Fonds zu investieren und gleichzeitig eine Mindestrente zu garantieren.

Wann gilt das nicht?

Ärzte, die ihr Versorgungswerk freiwillig erheblich aufgestockt haben oder über umfangreiche andere Altersvorsorge verfügen, brauchen keine zusätzliche private Rentenversicherung. Hier sind flexiblere Anlageformen oft sinnvoller.

Ärzteversichert berät Ärzte zu einer vollständigen Altersvorsorgestrategie, die Versorgungswerk, private Rente und weitere Anlageformen optimal kombiniert.

Private Rentenversicherung 2026: Der höhere Garantiezins und neue Hybridprodukte machen sie als Ergänzung zum Versorgungswerk wieder interessant, besonders für Ärzte mit Rentenlücke.

Quellen: GDV, Zinsentwicklung Lebensversicherung 2026; Deutsche Ärztebank, Altersvorsorge-Studie 2025; Bundesärztekammer, Versorgungswerk-Übersicht 2025.

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