Ärzte, die erfolgreich eine private Rentenversicherung als Altersvorsorge nutzen, berichten von drei Strategien: flexible Beitragserhöhungen in einkommensstarken Jahren, Einmalbeiträge nach guten Geschäftsjahren, und die konsequente Nutzung des Halbeinkünfteverfahrens bei der späteren Versteuerung der Erträge.

Hintergrund

Ein häufig unterschätzter Vorteil: Wer eine Rentenversicherung mindestens zwölf Jahre hält und die Auszahlung nach dem 62. Lebensjahr beginnt, muss nur die Hälfte der Erträge versteuern. Für Ärzte mit hohem Einkommensteuersatz im Berufsleben ist dieser Steuervorteil erheblich. Der häufigste Fehler: zu frühe Kündigung bei kurzfristigen Liquiditätsproblemen, was alle Steuervorteile und einen Teil der eingezahlten Beiträge vernichtet.

Wann gilt das nicht?

Für Ärzte in der Berufsanfangsphase mit hohem Kreditbedarf für Praxisaufbau sind private Rentenversicherungen oft nicht vorrangig. Hier sollte zunächst die Liquiditätsreserve aufgebaut werden.

Ärzteversichert hilft Ärzten, die optimale Kombination aus Versorgungswerk, Rentenversicherung und weiteren Vorsorgebausteinen zu finden.

Private Rentenversicherung für Ärzte funktioniert am besten mit flexiblen Beiträgen und einer Haltedauer über zwölf Jahre für das Halbeinkünfteverfahren. Frühzeitige Kündigung vernichtet Steuervorteile.

Quellen: GDV, Lebensversicherungsstatistik 2025; Deutsche Ärztebank, Altersvorsorge-Studie 2025; BMF, Einkommensteuergesetz §20 EStG 2025.

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