Zahnärzte mit einem gut strukturierten Prophylaxekonzept berichten, dass ein digitales Recall-System mit automatisierten Erinnerungen die Prophylaxe-Terminauslastung auf über 85 Prozent heben kann, was den Umsatz durch Prophylaxeleistungen erheblich steigert.

Hintergrund

Die wichtigsten Erfahrungen: Prophylaxe-Abrechnung ist nur mit ausgebildeten ZMF-Fachkräften (Zahnmedizinische Fachkraft für Prophylaxe) effizient, da der Zahnarzt selbst zu teuer für reine PZR-Leistungen ist. Die Risikodokumentation im Patientendossier ist entscheidend, um differenzierte BEMA-Positionen und höhere Steigerungsfaktoren zu begründen. Praxen, die Prophylaxe als Servicepaket anbieten, erzielen eine höhere Patientenbindung als solche, die nur auf Anfrage behandeln.

Wann gilt das nicht?

Zahnarztpraxen in Regionen mit sehr geringer Kaufkraft oder hohem GKV-Anteil haben weniger Spielraum für Selbstzahler-Prophylaxepakete und müssen stärker auf BEMA-Positionen fokussieren.

Ärzteversichert unterstützt Zahnarztpraxen mit einem Versicherungscheck für ein wachsendes Prophylaxegeschäft, das mit erweitertem Personal und höherem Umsatz auch neue Risiken mitbringt.

Prophylaxe-Abrechnung lohnt sich mit ausgebildeten ZMF-Fachkräften, digitalem Recall-System und differenzierter Risikodokumentation. Ein strukturiertes Konzept steigert Umsatz und Patientenbindung.

Quellen: KZBV, Praxisbarometer 2025; BZÄK, Leitlinie Prophylaxe 2025; Bundeszahnärztekammer, Fortbildungsstatistik 2025.

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