Prophylaxeleistungen bieten Zahnarztpraxen den strategischen Vorteil, planbare Einnahmen aus Wiedervorstellungen zu generieren und die Patientenbindung deutlich zu stärken. Der wesentliche Nachteil liegt im Investitionsbedarf für spezialisiertes Personal und ein strukturiertes Recall-System.

Hintergrund

Vorteile: Regelmäßige Wiedervorstellungen schaffen planbare Umsätze unabhängig von akuten Behandlungsbedarfen, Prophylaxepatienten haben eine niedrigere Behandlungsintensität und verursachen weniger Haftungsrisiken, und die Abrechnung ist transparent und weniger einspruchsanfällig als invasive Behandlungen. Nachteile: Ausgebildete ZMF-Kräfte müssen gehalten werden, was Kosten verursacht, und ein digitales Recall-System erfordert eine Softwareinvestition sowie konsequente Datenpflege.

Wann gilt das nicht?

Zahnarztpraxen in der Aufbauphase mit vollem Behandlungskalender haben oft wenig Kapazität für ein ausgebautes Prophylaxekonzept. Hier ist die Priorisierung der Behandlungskapazität sinnvoller.

Ärzteversichert berät Zahnarztpraxen zu allen Versicherungsfragen, die mit einem wachsenden Prophylaxegeschäft und erweitertem Team verbunden sind.

Prophylaxe-Abrechnung in Zahnarztpraxen schafft planbare Umsätze und stärkt die Patientenbindung. Der Investitionsbedarf in Personal und Recall-System amortisiert sich durch regelmäßige Wiedervorstellungen.

Quellen: KZBV, Praxisbarometer 2025; GKV-Spitzenverband, Prophylaxerichtlinien 2026; BZÄK, Leitlinie Prophylaxe 2025.

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