Eine fachspezifische Berufshaftpflicht für Psychiater bietet maßgeschneiderten Schutz für psychiatrietypische Risiken wie Suizidprävention, Zwangseinweisung und Off-Label-Behandlungen, kostet aber mehr als eine allgemeine Arztpolice.
Hintergrund
Der Vorteil liegt im spezifischen Deckungsumfang: Psychiatrische Behandlungsfehler betreffen häufig Dauerbehandlungen, komplexe Medikamentenkombinationen und Kriseninterventionen, die in Standard-Berufshaftpflichtpolicen oft nicht vollständig abgedeckt sind. Als Nachteil gilt der höhere Beitrag, der je nach Tätigkeitsschwerpunkt zwischen 1.200 und 3.500 Euro jährlich liegen kann.
Wann gilt das nicht?
Psychiater, die ausschließlich im stationären Krankenhausbereich tätig sind, benötigen keine eigene Police. Wer nur selten psychiatrische Patienten behandelt, etwa als Hausarzt mit wenigen Überweisungen, kann mit einem allgemeinen Arzt-Tarif ausreichend abgesichert sein.
Ärzteversichert vergleicht für Psychiater individuell, ob eine Spezialpolice oder ein erweiterter Allgemeintarif wirtschaftlich sinnvoller ist.
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