PKV-versicherte Ärzte empfehlen, vor Beginn einer Psychotherapie immer eine schriftliche Deckungszusage beim Versicherer einzuholen, um spätere Erstattungsstreitigkeiten zu vermeiden.
Hintergrund
Viele Ärzte haben die Erfahrung gemacht, dass PKV-Versicherer bei Langzeittherapien über 25 Sitzungen hinaus ohne vorherige Genehmigung Ansprüche ganz oder teilweise ablehnen. Ein ärztliches Attest des behandelnden Psychiaters, das die medizinische Notwendigkeit belegt, erhöht die Bewilligungsquote erheblich. Auch die Wahl des Therapeuten spielt eine Rolle: Heilpraktiker für Psychotherapie werden von der PKV oft nicht oder nur teilweise erstattet.
Wann gilt das nicht?
Wer einen Tarif mit vollständiger Kostenerstattung ohne Mengenbegrenzung abgeschlossen hat, benötigt keine Vorab-Genehmigung. Diese Tarife sind jedoch in der Regel teurer.
Ärzteversichert hilft beim Widerspruch gegen abgelehnte PKV-Erstattungen für Psychotherapie.
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