Ein funktionierendes QM-System erhöht die Patientensicherheit nachweislich und schützt den Praxisinhaber bei Haftungsfragen durch lückenlose Dokumentation, erfordert aber initial eine Investition von mehreren Hundert Euro und erheblichen Zeitaufwand.
Hintergrund
Vorteil: Praxen mit QM-Zertifizierung haben bei Behandlungsfehlerklagen eine bessere Ausgangslage, weil Prozesse nachvollziehbar dokumentiert sind. Außerdem verbessern standardisierte Abläufe die Effizienz und senken das Risiko medizinischer Fehler. Nachteil: Die initiale Einführung bindet Ressourcen, und laufende Pflegepflichten, insbesondere die jährlichen Audits, kosten im Durchschnitt drei bis fünf Arbeitstage pro Jahr.
Wann gilt das nicht?
Für rein privatärztliche Praxen ohne KV-Zulassung besteht keine gesetzliche QM-Pflicht. Hier ist der Nutzen eines QM-Systems freiwillig und vom Tätigkeitsfeld abhängig.
Ärzteversichert berät Praxisinhaber zu Versicherungslösungen, die QM-Lücken im Haftungsbereich absichern.
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