Radiologen mit eigener Praxis betonen, dass eine Betriebsunterbrechungsversicherung mit ausreichend langer Laufzeit die wichtigste Absicherung neben der Gerätepflichtversicherung ist.

Hintergrund

Ein defektes CT-Gerät kann eine Radiologiepraxis für sechs bis zwölf Wochen lahmlegen, während Reparatur oder Ersatzbeschaffung laufen. Ohne Betriebsunterbrechungsversicherung entsteht in dieser Zeit ein Umsatzausfall von 50.000 bis 200.000 Euro. Erfahrene Radiologen empfehlen außerdem, bei Neugeräten immer die Versicherungskosten in die Gesamtkalkulation einzubeziehen, da Hochfeld-MRT-Geräte besonders teuer in der Vollkasko-Versicherung sind.

Wann gilt das nicht?

Radiologen in MVZ-Strukturen, bei denen der Geräteeinsatz über den Träger abgesichert ist, müssen keine eigene Betriebsunterbrechungsversicherung abschließen.

Ärzteversichert erstellt für Radiologen ein maßgeschneidertes Versicherungskonzept, das Gerätewert, Betriebsunterbrechung und Berufshaftpflicht optimal aufeinander abstimmt.

Radiologen sollten Betriebsunterbrechungsversicherung und Gerätevollkasko stets gemeinsam planen, da Geräteschäden ohne Einkommensschutz existenzbedrohend sein können.

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