Eine Rechtsschutzversicherung für Ärzte übernimmt Anwalts- und Gerichtskosten bei beruflichen Rechtsstreitigkeiten und schützt so die Liquidität der Praxis, hat aber typische Ausschlussgründe wie Vorsatz und Wartezeiten bei Vertragsstreitigkeiten.

Hintergrund

Vorteil: Ohne Rechtsschutz kosten KV-Regressverfahren oder arbeitsrechtliche Klagen schnell 5.000 bis 20.000 Euro an Anwalts- und Gerichtskosten. Eine Jahresprämie von 500 bis 1.200 Euro für eine umfassende Arzt-Police ist damit wirtschaftlich. Nachteil: Vertragsrechtliche Streitigkeiten unterliegen meist einer dreimonatigen Wartezeit. Strafverfahren wegen vorsätzlicher Handlungen sind grundsätzlich nicht versichert. Zudem besteht ein Mitspracherecht des Versicherers bei der Anwaltswahl.

Wann gilt das nicht?

Ärzte, die als Beamte im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind, erhalten in vielen Rechtsstreitigkeiten Unterstützung durch ihren Dienstherrn und benötigen keinen eigenen Rechtsschutz.

Ärzteversichert vergleicht arztspezifische Rechtsschutzpolicen und findet die Kombination aus bestem Deckungsschutz und günstigster Prämie.

Rechtsschutzversicherungen für Ärzte bieten erheblichen finanziellen Schutz bei KV-Verfahren und Arbeitsrechtstreitigkeiten, aber Wartezeiten und Vorsatzausschlüsse müssen bekannt sein.

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