GKV-versicherte Ärzte empfehlen, den Reha-Antrag immer mit einem detaillierten Arztbericht zu verbinden, der die Notwendigkeit spezifisch für die berufliche Belastungssituation als Arzt begründet.

Hintergrund

Häufig werden Reha-Anträge abgelehnt, weil die medizinische Notwendigkeit zu allgemein beschrieben ist. Ein Bericht, der explizit die besonderen körperlichen und psychischen Belastungen des Arztberufes, beispielsweise lange Stehzeiten, Nachtdienste und hohen Stresslevel, einbezieht, erhöht die Bewilligungsquote. Bei einer Ablehnung lohnt sich immer ein Widerspruch, da rund 40 Prozent der Widersprüche erfolgreich sind.

Wann gilt das nicht?

Für Ärzte in der PKV gelten diese Erfahrungen nicht direkt, da PKV-Reha-Leistungen tarifabhängig und nicht gesetzlich normiert sind.

Ärzteversichert weist darauf hin, dass eine PKV-Police mit umfangreichem Reha-Leistungspaket für Ärzte langfristig mehr Planbarkeit bietet als GKV-Leistungen.

GKV-Reha-Anträge für Ärzte haben deutlich höhere Bewilligungsquoten, wenn die berufsspezifischen Belastungen im Arztbericht detailliert beschrieben werden.

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