Reinraumtechnik in ambulant operierenden Praxen reduziert postoperative Infektionsraten nachweislich und stärkt die Position des Arztes in Haftungsstreitigkeiten, verursacht aber jährliche Wartungskosten von 2.000 bis 8.000 Euro.
Hintergrund
Vorteil: Zertifizierte Reinraumstandards dokumentieren die Sorgfaltspflicht des Arztes und können im Haftungsfall entlastend wirken. Außerdem verbessern niedrigere Infektionsraten die Patientenzufriedenheit und das Praxisimage. Nachteil: Hochwertige Reinraumtechnik kostet in der Anschaffung 15.000 bis 50.000 Euro und muss regelmäßig gewartet und zertifiziert werden. Die Kosten sind nicht über die GKV-Abrechnung refinanzierbar.
Wann gilt das nicht?
Praxen ohne Eingriffsräume benötigen keine spezielle Reinraumtechnik und profitieren nicht von diesen Vorteilen.
Ärzteversichert empfiehlt, Investitionen in Reinraumtechnik über eine Praxisinvestitionsversicherung und entsprechende Betriebsunterbrechungspolicen abzusichern.
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