Die Riester-Rente bietet staatliche Zulagen und Steuervorteile für berechtigte Personen, ist aber für die meisten Ärzte wegen der Versorgungswerk-Mitgliedschaft nicht zugänglich und damit wenig relevant.
Hintergrund
Vorteil für den kleinen Kreis berechtigter Ärzte: Staatliche Grundzulage von 175 Euro jährlich sowie Kinderzulagen. Steuerlicher Abzug der Beiträge als Sonderausgaben. Nachteil für alle: Riester-Verträge sind bekannt für hohe Abschlusskosten und vergleichsweise niedrige Renditen. Im Vergleich zur Rürup-Rente, die für Ärzte in der Spitzensteuerklasse deutlich attraktiver ist, schneidet Riester für Mediziner schlecht ab.
Wann gilt das nicht?
Kinderreiche GRV-pflichtige Ärzte können durch die Kinderzulagen eine bessere Riester-Rendite erzielen, sollten aber dennoch die Rürup-Rente als Alternative prüfen.
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