DVT-Geräte ermöglichen dreidimensionale Diagnosen, die bei Implantologie und Endodontie deutlich bessere Behandlungsergebnisse liefern, sind aber mit hohen Anschaffungskosten und umfangreichen Strahlenschutzpflichten verbunden.
Hintergrund
Vorteil: Dreidimensionale Bildgebung erlaubt präzisere Implantatplanung, bessere Endodontie-Diagnosen und reduziert chirurgische Komplikationen. Praxen mit DVT positionieren sich als Kompetenzzentrum und können höhere Honorare rechtfertigen. Nachteil: Neben dem Kaufpreis entstehen jährliche Kosten von 8.000 bis 20.000 Euro für Wartung, Qualitätssicherung, Sachverständigenprüfung und Spezialversicherung. Die Refinanzierung erfordert ausreichendes Patientenvolumen.
Wann gilt das nicht?
Zahnarztpraxen mit wenig Implantologie oder Endodontie-Fokus sollten die Wirtschaftlichkeit sorgfältig prüfen, da DVT ohne ausreichendes Fallvolumen nicht rentabel ist.
Ärzteversichert prüft für Zahnarztpraxen, ob die bestehende Praxisversicherung DVT-spezifische Risiken vollständig abdeckt.
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