Praxen, die bereits einen Produktrückruf erlebt haben, berichten übereinstimmend, dass ohne Rückrufkostenversicherung selbst kleinere Rückrufe die Liquidität der Praxis ernsthaft gefährden.
Hintergrund
Rückrufkosten umfassen nicht nur die direkte Benachrichtigung betroffener Patienten, sondern auch Personalkosten, externe Kommunikationsaufwände, Entsorgungskosten und mögliche Schadensersatzansprüche. Erfahrene Praxisinhaber empfehlen, die Police jährlich auf ihren Deckungsumfang zu prüfen, da sich MDR-Anforderungen und damit die Rückrufszenarien regelmäßig ändern.
Wann gilt das nicht?
Für Praxen ohne jede Form von Medizinprodukt-Eigenherstellung oder -Aufbereitung ist eine Rückrufkostenversicherung nicht relevant.
Ärzteversichert prüft kostenlos, ob eine bestehende Praxisversicherung Rückrufkosten abdeckt oder eine separate Police notwendig ist.
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