Ärzte, die erfolgreich rückwirkende BU-Leistungen erhalten haben, empfehlen, den Antrag so früh wie möglich zu stellen und den Zeitpunkt des tatsächlichen BU-Eintritts präzise zu dokumentieren.
Hintergrund
Ein häufiger Fehler: Ärzte stellen den BU-Antrag erst Monate nach dem tatsächlichen Eintritt der Berufsunfähigkeit, was die rückwirkende Leistungsphase verkürzt. Entscheidend ist ein lückenloser Behandlungsnachweis durch Krankenunterlagen, der den Beginn der Berufsunfähigkeit exakt datiert. Bei Ablehnungen empfehlen Experten immer Widerspruch einzulegen, da rund 60 Prozent der zunächst abgelehnten Anträge nach Widerspruch doch anerkannt werden.
Wann gilt das nicht?
Ärzte, deren BU durch einen klar dokumentierten Unfall mit exaktem Datum eingetreten ist, haben in der Regel keine Probleme mit der rückwirkenden Anerkennung.
Ärzteversichert begleitet Ärzte von der BU-Antragstellung bis zur rückwirkenden Leistungsanerkennung und empfiehlt geeignete Rechtsschutzpolicen für den Streitfall.
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