Ab 2026 führen mehrere PKV-Anbieter dynamische Selbstbehalt-Modelle ein, bei denen Versicherte den Selbstbehalt jährlich anpassen können, ohne eine neue Gesundheitsprüfung zu durchlaufen.

Hintergrund

Bisher war der Selbstbehalt in PKV-Verträgen oft statisch und konnte nur mit erheblichem bürokratischen Aufwand geändert werden. Die neuen Modelle 2026 ermöglichen eine jährliche Anpassung des Selbstbehalts innerhalb vorher vereinbarter Grenzen. Für Ärzte als PKV-Versicherte bedeutet dies: In Jahren mit niedrigen Krankheitskosten kann der Selbstbehalt erhöht und die Prämie gesenkt werden. In Jahren mit höherem Bedarf kann er reduziert werden.

Wann gilt das nicht?

Ärzte, die bereits einen optimalen Selbstbehalt haben und keine Prämienflexibilität benötigen, profitieren nicht von diesen neuen Modellen. Für sie sind andere Tarifoptimierungen relevanter.

Ärzteversichert analysiert für Ärzte, ob ein Selbstbehalt in der PKV wirtschaftlich sinnvoll ist und wie hoch er sein sollte.

Ab 2026 ermöglichen flexible Selbstbehalt-Modelle in der PKV eine jährliche Anpassung ohne Gesundheitsprüfung. Das gibt Ärzten mehr Kontrolle über ihre PKV-Prämien.

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