Der größte Vorteil des PKV-Selbstbehalts ist die messbare Beitragssenkung, der wesentliche Nachteil liegt im finanziellen Risiko bei unerwarteten Erkrankungen. Für gesunde Ärzte mit stabilem Einkommen überwiegen die Vorteile in der Regel deutlich.
Hintergrund
Ein Selbstbehalt von 1.000 Euro kann den Jahresbeitrag um 600 bis 1.800 Euro senken, je nach Tarif und Versicherungsgesellschaft. Zusätzlich greifen bei einigen PKV-Tarifen Beitragsrückerstattungen bei schadenfreien Jahren, was die Ersparnis weiter erhöht. Nachteilig ist, dass Rechnungen bis zur Selbstbehaltshöhe vollständig selbst zu tragen sind, was im Krankheitsfall zu unerwarteten Ausgaben führen kann.
Wann gilt das nicht?
Der Selbstbehalt lohnt sich nicht bei chronischen Erkrankungen mit regelmäßigen Behandlungskosten. Auch in Lebensphasen mit erhöhtem Gesundheitsrisiko, etwa nach dem 55. Lebensjahr, sollte der Selbstbehalt kritisch überprüft und gegebenenfalls gesenkt werden.
Ärzteversichert hilft Ihnen, den optimalen Selbstbehalt für Ihre persönliche Situation zu ermitteln und dabei sowohl kurzfristige Einsparungen als auch langfristige Risiken abzuwägen.
Vorteile: niedrigerer Monatsbeitrag, mögliche Beitragsrückerstattung. Nachteil: voller Eigenanteil bei Erkrankung bis zur Selbstbehaltshöhe. Empfehlung: Selbstbehalt nur wählen, wenn eine entsprechende Rücklage vorhanden ist.
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