Die eigene Instrumentensterilisation lohnt sich bei hohem Instrumentenvolumen wirtschaftlich, erfordert aber erhebliche Investitionen in Autoklaven, Wartungsverträge und Schulungen des Praxispersonals sowie eine sorgfältige Dokumentation jedes Sterilisationsvorgangs.
Hintergrund
Vorteilhaft ist die Unabhängigkeit von externen Aufbereitungsdienstleistern und die volle Kontrolle über Sterilisationszyklen und Instrumentenverfügbarkeit. Nachteilig ist der regulatorische Aufwand: Jeder Autoklav muss regelmäßig validiert werden, das Personal muss zertifiziert sein, und jeder Sterilisationszyklus muss dokumentiert werden.
Wann gilt das nicht?
Für Praxen mit wenigen Instrumentensets und geringer Operationsfrequenz übersteigen Investitions- und Aufwandskosten regelmäßig die Einsparungen. Der Wechsel zu sterilen Einmalinstrumenten ist für viele kleinere Praxen die wirtschaftlichere Alternative.
Ärzteversichert informiert über Versicherungsaspekte bei der Eigensterilisation und Haftungsfragen im Bereich Hygienefehler.
Vorteile: Kostenvorteil bei hohem Volumen, volle Prozesskontrolle. Nachteile: hohe Investitions- und Wartungskosten, strenge Dokumentationspflicht, Schulungsbedarf. Ab ca. 20 Sterilisationseinheiten pro Woche lohnt sich die Eigenaufbereitung wirtschaftlich.
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →