Ein auf Ärzte spezialisierter Steuerberater kennt die arztspezifischen Steuervorteile und erzielt durch gezielte Gestaltung der Betriebsausgaben, Versorgungswerk-Behandlung und Praxisbewertung messbar höhere Steuerersparnisse. Der Nachteil liegt in der Regel in höheren Honoraren gegenüber einem Generalisten.
Hintergrund
Vorteile sind tiefes Wissen über arztspezifische Abzugsmöglichkeiten, Erfahrung mit Praxisgründung und Praxisverkauf sowie Kenntnisse der GOÄ-Einnahmenstruktur. Nachteilig kann sein, dass spezialisierte Kanzleien mit hohem Mandantenvolumen weniger Zeit für den einzelnen Mandanten aufwenden oder in anderen Steuergebieten wie Immobilien oder Erbschaftssteuer weniger spezialisiert sind.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Ärzte ohne Nebentätigkeiten und ohne komplexe Vermögensstruktur kommen mit einem allgemeinen Steuerberater gut aus. Der Mehrwert der Spezialisierung entfaltet sich erst ab Praxisinhaberschaft oder mehreren Einkommensquellen.
Ärzteversichert empfiehlt Ärzten, die Kosten-Nutzen-Rechnung beim Steuerberater regelmäßig zu überprüfen, insbesondere bei steigenden Honoraren des Steuerberaters.
Vorteile spezialisierter Steuerberater: Branchenkenntnis, höhere Steuerersparnis, GOÄ-Kompetenz. Nachteil: höhere Honorare. Empfehlung: ab Praxisgründung oder komplexer Einkommensstruktur klar empfehlenswert.
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