Ärzte können durch die gezielte Wahl der Geldanlageform ihre Steuerlast erheblich optimieren: ETFs profitieren von Stundungseffekt und Teilfreistellung, Immobilien von Abschreibungen und Denkmal-AfA, und die Rürup-Rente ermöglicht hohe Sonderausgabenabzüge bei gleichzeitiger Altersvorsorge.

Hintergrund

Die steuerlich effizientesten Geldanlagen für Ärzte in der Übersicht: ETFs (30 Prozent Teilfreistellung bei Aktien-ETFs, Stundungseffekt), vermietete Immobilien (2 Prozent AfA auf Gebäude, erhöhte AfA bei Denkmal), Rürup-Rente (100 Prozent Sonderausgabenabzug 2024), Betriebliche Altersversorgung (steuer- und sozialabgabenfreie Einzahlungen bis 3.624 Euro jährlich). Das Tagesgeldkonto bietet keine steuerlichen Vorteile, ist aber für kurzfristige Liquiditätsreserven sinnvoll.

Wann gilt das nicht?

Anleihen und Festgeld bieten steuerlich keine Vorteile gegenüber Aktienanlagen und sind bei hohem Grenzsteuersatz durch die Abgeltungsteuer weniger attraktiv als ETFs.

Ärzteversichert empfiehlt eine diversifizierte Anlagestrategie, die steuerliche Aspekte und Risikoprofile optimal kombiniert.

Steuerlich effiziente Geldanlagen für Ärzte: ETFs mit Teilfreistellung, Immobilien mit Abschreibungen und Rürup-Rente mit 100-prozentigem Sonderausgabenabzug.

Quellen: § 20 InvStG (ETF-Teilfreistellung), § 7 EStG (Abschreibungen), § 10 Abs. 1 Nr. 2 EStG (Rürup), § 3 Nr. 63 EStG (bAV).

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