Die studentische GKV bietet Medizinstudierenden den Vorteil eines günstigen Krankenversicherungsschutzes für ca. 100 Euro monatlich ohne Gesundheitsprüfung; der Nachteil gegenüber einer frühen PKV-Mitgliedschaft ist das höhere Eintrittsalter und damit höhere Prämien beim späteren PKV-Wechsel als Arzt, da PKV-Beiträge vom Alter bei Versicherungsbeginn abhängen. Ein früher PKV-Eintritt im Studium kann langfristig erheblich günstiger sein.
Hintergrund
Vorteile der studentischen GKV: niedriger einheitlicher Beitrag (ca. 100 Euro), keine Gesundheitsprüfung, Mitgliedschaft in Familienversicherung bis 25 ohne Einkommensgrenze, umfassende soziale Absicherung. Nachteile: Beim späteren PKV-Eintritt als approbierter Arzt sind die Prämien deutlich höher als bei frühem Eintritt im Studium (Eintrittsalter-Effekt). PKV-Eintrittsprämien steigen mit jedem Lebensjahr; wer mit 25 statt mit 32 Jahren in die PKV wechselt, zahlt über die gesamte Laufzeit deutlich weniger Prämie.
Wann gilt das nicht?
Für Medizinstudierende mit chronischen Erkrankungen ist die GKV-Pflichtversicherung oft die einzige Option, da PKV-Gesellschaften bei Vorerkrankungen Zuschläge verlangen oder ablehnen. Die GKV-Pflicht bleibt hier vorteilhaft.
Ärzteversichert berät angehende Ärzte bereits im Studium über die optimale Versicherungsstrategie, einschließlich des richtigen Zeitpunkts für einen PKV-Eintritt.
Die studentische GKV bietet günstigen Basisschutz, hat aber den Nachteil höherer PKV-Prämien beim späteren Wechsel nach dem Studium, ein früher PKV-Eintritt im Studium kann langfristig Tausende Euro einsparen.
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