Der Übergang zum Praxisinhaber ermöglicht Ärzten deutlich höhere Einnahmen und vollständige unternehmerische Selbstbestimmung, erfordert jedoch erhebliche Investitionen und trägt das wirtschaftliche Risiko allein.

Hintergrund

Als Praxisinhaber bestimmt der Arzt selbst über Behandlungsangebot, Arbeitszeiten und Personalstruktur. Die durchschnittliche Praxisübernahme kostet zwischen 150.000 und 500.000 Euro; hinzu kommen laufende Betriebskosten für Personal, Miete und medizinische Geräte. Gleichzeitig liegt das durchschnittliche Jahreseinkommen niedergelassener Ärzte rund 30–50 % über dem angestellter Fachärzte.

Wann gilt das nicht?

In strukturschwachen Regionen oder bei sinkender Patientenzahl kann der wirtschaftliche Vorteil der Niederlassung ausbleiben oder sogar negativ werden. Ärzte kurz vor dem Renteneintritt haben zudem Schwierigkeiten, eine Praxis zu vertretbaren Konditionen weiterzugeben.

Bei Ärzteversichert unterstützen wir angehende Praxisinhaber dabei, den Versicherungsschutz von der Praxishaftpflicht bis zur Berufsunfähigkeitsversicherung rechtzeitig und korrekt aufzustellen.

Der Übergang zum Praxisinhaber lohnt sich finanziell und fachlich, setzt aber Unternehmermentalität, ausreichend Startkapital und einen soliden Versicherungsschutz voraus.

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