Eine Umwelthaftpflichtversicherung schützt die Arztpraxis vor Schadensersatzforderungen durch Dritte, die durch Umweltkontaminationen aus dem Praxisbetrieb entstehen, und deckt auch die Sanierungskosten kontaminierter Böden oder Gewässer.
Hintergrund
Vorteil: Ohne Umwelthaftpflichtschutz haften Praxisinhaber unbegrenzt für Umweltschäden, inklusive Sanierungskosten, die schnell sechsstellig werden können. Jahresprämien für einen soliden Umwelthaftpflichtbaustein liegen oft zwischen 200 und 600 Euro, was das Risiko-Kosten-Verhältnis sehr günstig macht. Nachteil: Kleinere Praxen ohne Sonderabfallanfall empfinden die zusätzliche Police als unnötige Ausgabe.
Wann gilt das nicht?
Reine Allgemeinmedizinpraxen ohne Labor, Röntgen oder Chemikalien profitieren nur begrenzt; hier reicht meist der Umweltbaustein der Betriebshaftpflicht. Praxen in Gewerbegebieten mit externem Entsorgungsvertrag reduzieren ihr Eigenrisiko erheblich.
Ärzteversichert bewertet im Rahmen eines Versicherungschecks, ob der Umwelthaftpflichtbaustein für Ihre Praxis notwendig oder der bestehende Schutz ausreichend ist.
Eine Umwelthaftpflicht ist für Praxen mit Röntgen, Labor oder Chemikalienlager klar empfehlenswert; der geringe Prämienaufwand steht in keinem Verhältnis zum potenziellen Schadensausmaß.
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