Ärzte, die selbst Unfallschäden reguliert haben, empfehlen einheitlich eine hohe Grundsumme von mindestens 300.000 Euro kombiniert mit einer Progressionsstaffel von 500 %, um bei schwerer Invalidität ausreichend Kapital zu erhalten.
Hintergrund
Der häufige Fehler in der Praxis: Ärzte wählen eine zu niedrige Versicherungssumme, weil sie auf die Berufsunfähigkeitsrente vertrauen. BU und Unfallversicherung haben aber unterschiedliche Leistungsauslöser, die Unfallversicherung zahlt einmalig Kapital bei bleibender Invalidität, die BU zahlt laufende Rente bei Berufsunfähigkeit. Beide Produkte ergänzen sich sinnvoll. Wichtig: Die Gliedertaxe (Bewertung von Gliedmaßenverlusten) sollte ärztefreundlich formuliert sein, da Fingerverletzungen für Chirurgen existenzbedrohend sind.
Wann gilt das nicht?
Für Ärzte in sicheren Praxisberufen ohne Operationstätigkeit ist der Bedarf nach einer hochdotierten Unfallversicherung geringer. Eine einfache Police ohne Berufsinfektionsklausel kann in diesen Fällen ausreichen.
Ärzteversichert vergleicht Gliedertaxen und Progressionsregelungen der führenden Unfallversicherer speziell für Ärzte.
Ärzte sollten ihre Unfallversicherung auf ärztliche Gliedertaxen, Infektionsklauseln und eine Progression von mindestens 500 % prüfen lassen.
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