Praxisinhaber, die eine Unterstützungskasse bereits seit mehreren Jahren nutzen, berichten von erheblichen Steuerersparnissen, typischerweise zwischen 8.000 und 20.000 Euro jährlich je nach Dotierungshöhe und Steuersatz.
Hintergrund
Ein häufiger Fehler: Praxisinhaber dotieren die Kasse zu Beginn sehr hoch, ohne auf die Liquiditätsplanung zu achten. Wer die jährliche Dotierung nicht leisten kann, gerät unter Druck. Bewährt hat sich eine moderate Startdotierung mit schrittweiser Erhöhung. Erfahrene Praxisinhaber empfehlen außerdem, die rückdeckende Versicherung auf Renditebasis und nicht nur auf Garantiebasis zu gestalten, um im Niedrigzinsumfeld ausreichende Ablaufleistungen zu sichern.
Wann gilt das nicht?
Für Praxisinhaber kurz vor dem Renteneintritt (weniger als zehn Jahre) lohnt sich die Einrichtung einer Unterstützungskasse aufgrund des kurzen Ansparungszeitraums oft nicht mehr. Bei zu geringem Gewinn in der Praxis fehlt zudem die steuerliche Entlastungswirkung.
Ärzteversichert unterstützt bei der Konzeption und Verwaltung einer Unterstützungskasse mit Fokus auf arztspezifische Liquiditäts- und Steuerplanung.
Die wichtigste Empfehlung erfahrener Ärzte: Unterstützungskasse frühzeitig einrichten, Dotierungshöhe flexibel halten und die rückdeckende Versicherung renditeorientiert gestalten.
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