Urologische Praxen profitieren 2026 von neuen EBM-Abrechnungsmöglichkeiten für die telemedizinische Nachsorge nach ambulanten Eingriffen sowie von angepassten Hygienestandards für Endoskopie und Steinbehandlung.
Hintergrund
Der Bewertungsausschuss hat 2026 erweiterte Videosprechstunden-Ziffern für Fachärzte eingeführt, von denen Urologen bei der Verlaufskontrolle nach Lithotripsie, Katheterversorgung oder transurethraler Chirurgie profitieren. Gleichzeitig gelten verschärfte KRINKO-Empfehlungen für die Aufbereitung flexibler Uretero- und Zystoskope, die in der Praxis höhere Investitionen in automatisierte Reinigungs- und Desinfektionsgeräte erfordern.
Wann gilt das nicht?
Reine Konsultations- und Diagnostikpraxen ohne operative Eingriffe sind von den Hygieneänderungen kaum betroffen. Krankenhausambulante Urologen ohne eigene Niederlassung unterliegen anderen Regelwerken.
Bei Ärzteversichert überprüfen wir, ob die Betriebshaftpflicht urologischer Praxen die spezifischen Risiken minimal-invasiver Eingriffe und der Geräteaufbereitung korrekt abdeckt.
2026 müssen urologische Praxen ihre Hygienestandards für Endoskope anpassen und können gleichzeitig neue telemedizinische Abrechnungspositionen für die Patientennachsorge nutzen.
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