Eine urologische Praxis bietet durch den breiten Behandlungsspektrum von der konservativen bis zur ambulant-operativen Urologie überdurchschnittliche Einnahmemöglichkeiten, erfordert aber entsprechend hohe Investitionen in Geräte und Versicherungsschutz.
Hintergrund
Vorteil: Urologen können einen großen Teil ihrer Eingriffe ambulant durchführen und direkt privat oder über EBM abrechnen. Der demografische Wandel sichert eine dauerhaft hohe Nachfrage nach urologischen Leistungen. Nachteil: Die Erstausstattung einer urologischen Praxis (Zystoskop, Ultraschall, Lithotripter) ist kapitalintensiv und erfordert höhere Betriebshaftpflichtprämien als internistische oder allgemeinärztliche Praxen.
Wann gilt das nicht?
Als reine Konservativurologen ohne operative Leistungen fällt der Investitionsbedarf deutlich geringer aus. In strukturschwachen Regionen kann der Patientenmangel die wirtschaftlichen Vorteile der Fachrichtung einschränken.
Bei Ärzteversichert beraten wir urologische Praxisinhaber zu einem maßgeschneiderten Versicherungskonzept, das operative und diagnostische Risiken vollständig abdeckt.
Urologische Praxen bieten hohes wirtschaftliches Potenzial durch ambulante Operationsleistungen, erfordern aber gezielt hohe Deckungssummen in der Arzthaftpflicht und Investitionsabsicherung.
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →