Eine Veranstalterhaftpflicht schützt Arztpraxen bei selbst organisierten Patientenevents oder Fortbildungsveranstaltungen vor Personen- und Sachschadensersatzansprüchen und ist mit Jahresprämien ab 150–300 Euro sehr günstig.
Hintergrund
Vorteil: Geringes Prämienniveau bei überschaubarem Risiko, die meisten kleinen Praxisveranstaltungen verlaufen ohne Schäden, aber im Schadensfall kann die Haftung existenzbedrohend sein. Nachteil: Zusätzliche Versicherungspolice erhöht die administrative Komplexität und den Prämienaufwand. Für Praxen, die seltener als einmal jährlich Veranstaltungen organisieren, kann eine Kurzzeitpolice je Veranstaltung wirtschaftlicher sein.
Wann gilt das nicht?
Praxen ohne jegliche externe Veranstaltungen brauchen keine Veranstalterhaftpflicht. Wer ausschließlich innerhalb bestehender Klinik- oder MVZ-Strukturen Veranstaltungen organisiert, ist meist über den Versicherungsträger der übergeordneten Einrichtung abgesichert.
Bei Ärzteversichert analysieren wir Ihr Veranstaltungsprofil und empfehlen, ob eine Jahrespolice oder eine ereignisbezogene Einzeldeckung günstiger ist.
Eine Veranstalterhaftpflicht ist für Praxen mit regelmäßigen Patientenevents klar empfehlenswert: geringe Prämie, hohe Absicherung gegen Personen- und Sachschadensersatzansprüche.
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →