Praxisinhaber, die während der Pandemiephase von Quarantäneregelungen betroffen waren, berichten, dass Praxisschließungen von mehr als zwei Wochen selbst bei gut laufenden Praxen erhebliche Liquiditätsprobleme verursacht haben.

Hintergrund

Ein wichtiger Erfahrungstipp: Die Praxisausfallversicherung sollte eine Wartezeit von maximal drei Tagen haben, damit auch kurze Quarantänephasen abgedeckt sind. Praxen mit hohem Privatpatienten-Anteil verlieren bei Ausfall deutlich mehr als Kassenpraxen mit Quartalspauschalen. Ein Notfallplan mit Vertretungsarzt oder kooperierender Praxis reduziert Ausfälle erheblich.

Wann gilt das nicht?

Ärzte in Großpraxen oder MVZ-Strukturen können Ausfälle durch Kollegen abfangen und benötigen keine individuelle Praxisausfallversicherung. Wer regelmäßig Vertretungsregelungen mit benachbarten Praxen vereinbart hat, minimiert das Ausfallrisiko faktisch.

Ärzteversichert unterstützt bei der Einrichtung einer Praxisausfallversicherung mit praxisgerechten Wartezeiten und Deckungssummen.

Der wichtigste Tipp bei Quarantäne-Verdienstausfall: Praxisausfallversicherung mit kurzem Wartezeit-Trigger und ausreichender Tagespauschale abschließen, bevor der nächste Infektionsausbruch kommt.

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