Ärzte mit negativen Erfahrungen bei der Vermögensverwaltung berichten fast einheitlich, dass sie zu lange einem provisionsgetriebenen Berater vertrauten, ohne die tatsächlichen Kosten und die reale Performance zu hinterfragen.
Hintergrund
Empfehlenswert ist ein jährlicher Benchmarkvergleich: Wie hat das verwaltete Portfolio im Vergleich zu einem einfachen, kostengünstigen MSCI-World-ETF abgeschnitten? Erfahrene Ärzte setzen bevorzugt auf Honorarberater, die pro Stunde bezahlt werden und keine Produkte verkaufen. Gesamtkosten (TER, Verwaltungsgebühr, Transaktionskosten) sollten unter 1,5 % des Portfoliowertes jährlich liegen.
Wann gilt das nicht?
Bei sehr komplexen Vermögenssituationen mit Beteiligungen, Immobilien und grenzüberschreitenden Familiensituationen kann ein aktiver Vermögensverwalter seine Kosten rechtfertigen. Einfache Depot-Strategien sind für diese Fälle zu eindimensional.
Ärzteversichert empfiehlt, Vermögensverwaltung und Versicherungskonzept gemeinsam zu planen, damit keine Lücken entstehen.
Der wichtigste Tipp: Nur unabhängige Honorarberater ohne Provisionsinteressen beauftragen und Performance jährlich mit einem kostengünstigen ETF-Index vergleichen.
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