Privatärzte berichten, dass das größte Einnahmerisiko ein längerer Ausfall durch Erkrankung oder Unfall ist, da Privatpraxen ohne Quartalspauschalen deutlich volatilere Einnahmen haben als Kassenpraxen.

Hintergrund

Ein wichtiger Praxistipp: Praxisausfallversicherung mit ausreichend hohem Tagessatz abschließen, der auf den tatsächlichen Privatumsatz der Praxis abgestimmt ist, nicht auf einen Durchschnittswert. Außerdem: Cyber-Versicherung nicht vernachlässigen, da Privatpatientendaten besonders sensibel sind und Datenpannen nach DSGVO zu erheblichen Bußgeldern führen. Deckungssummen der Arzthaftpflicht regelmäßig mit dem tatsächlichen Honorarvolumen abgleichen.

Wann gilt das nicht?

Privatärzte in Zulassungspositionen mit hohem Angestellten-Puffer sind weniger ausfallanfällig. Praxen mit mehreren Partnern teilen das Ausfallrisiko und benötigen keine individuelle Praxisausfallversicherung in voller Höhe.

Ärzteversichert unterstützt Privatärzte dabei, Versicherungspaket und Praxisumsatz aufeinander abzustimmen.

Privatärzte sollten Praxisausfallversicherung und Arzthaftpflicht auf ihren tatsächlichen Honorarumsatz abstimmen, Standardwerte sind für reine Privatpraxen oft zu niedrig angesetzt.

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