Praxen mit eigenem Labor berichten, dass der am häufigsten unterschätzte Versicherungsbaustein die Produkthaftpflicht für fehlerhafte Laborbefunde ist, ein falscher Laborwert kann zu einer Fehlbehandlung führen, für die der laborführende Arzt haftet.

Hintergrund

Empfehlenswert: Jährliche Aktualisierung der Gerätewerte in der Inhaltsversicherung, da Analysegeräte durch Inflation und Marktwert-Steigerungen unterversichert sein können. Außerdem: Regelmäßige QM-Teilnahme (Ringversuche) dokumentiert die Laborqualität und kann im Haftungsfall entlastend wirken. Digitale Labordatensicherung auf gesichertem Server reduziert das Cyber-Risiko erheblich.

Wann gilt das nicht?

Praxen, die nur einfache Point-of-Care-Tests (z. B. CRP-Schnelltest) ohne komplexe Geräteanalytik durchführen, haben ein reduziertes Laborhaftungsrisiko.

Ärzteversichert überprüft für Praxen mit Labor, ob die aktuellen Gerätewerte und Laborbefund-Haftungsrisiken korrekt versichert sind.

Praxen mit Labor sollten jährlich Gerätewerte und Produkthaftpflichtdeckung für Laborbefunde prüfen, fehlerhafte Befunde mit Behandlungsfolge sind ein reales und oft unterschätztes Haftungsrisiko.

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