Erfahrene Ärzte raten, beim Überschreiten der JAEG nicht reflexartig in die PKV zu wechseln, sondern die langfristigen Konsequenzen für Familienversicherung, Prämienentwicklung im Alter und GKV-Rückkehroption zu prüfen.
Hintergrund
Ein typischer Fehler: Assistenzarzt wechselt direkt bei JAEG-Überschreitung in die günstigste PKV, ohne spätere Familienplanung zu berücksichtigen, in der PKV muss jedes Kind einzeln versichert werden, was bei mehreren Kindern teurer sein kann. Empfehlenswert: Den Wechsel durch einen auf Ärzte spezialisierten Berater begleiten lassen, der beide Systeme kennt und eine langfristige Hochrechnung erstellt.
Wann gilt das nicht?
Ärzte, die ausschließlich als Beamte tätig sind (z. B. Universitätsprofessoren), erhalten Beihilfe und sollten eine auf Beihilfeergänzungstarife ausgerichtete Beratung in Anspruch nehmen.
Ärzteversichert unterstützt Ärzte beim individuellen GKV-PKV-Vergleich und berücksichtigt dabei Familienplanung, Karrierepfad und langfristige Prämienentwicklung.
Beim Überschreiten der JAEG sollten Ärzte den PKV-Wechsel sorgfältig prüfen, Familienplanung, Kinderzahl und die Möglichkeit einer GKV-Rückkehr sind entscheidende Faktoren, die in die Entscheidung einfließen müssen.
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