Praxisinhaber berichten, dass Vertrauensschäden durch Mitarbeiter oft erst nach jahrelangem unbemerken Schaden entdeckt werden und dann eine Schadenshöhe erreichen, die die Praxisfinanzen ernsthaft gefährdet.
Hintergrund
Erfahrungswert: Kassendiebstahl und Abrechnungsmanipulationen in Arztpraxen bleiben oft 2–5 Jahre unentdeckt, weil die Kontrollen lückenhaft sind. Präventiver Tipp: Regelmäßige Stichprobenkontrollen der Abrechnung, Vier-Augen-Prinzip bei Kassenvorgängen und Zugriffsbeschränkungen für einzelne Mitarbeiter reduzieren das Risiko. Die Vertrauensschadenversicherung schützt vor dem finanziellen Schaden, wenn Prävention versagt.
Wann gilt das nicht?
Praxen ohne Barzahlungsverkehr und mit rein elektronischen Abrechnungsprozessen haben ein deutlich geringeres Vertrauensschadensrisiko.
Ärzteversichert empfiehlt Praxisinhabern, Vertrauensschadenversicherung und interne Kontrollmaßnahmen gemeinsam zu betrachten, um das Gesamtrisiko zu minimieren.
Arztpraxen sollten eine Vertrauensschadenversicherung abschließen und gleichzeitig interne Kontrollmechanismen etablieren, Vertrauensschäden durch Mitarbeiter bleiben oft jahrelang unentdeckt und können erhebliche finanzielle Schäden verursachen.
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