Aktien-Einzelwerte lohnen sich für Ärzte nur dann, wenn sie als bewusste Beimischung in ein bereits breit diversifiziertes ETF-Portfolio eingesetzt werden, nicht als Kern der Anlagestrategie.

Hintergrund

Einzelaktien bieten die Chance auf überdurchschnittliche Renditen, bergen aber ein deutlich höheres Verlustrisiko als ETFs. Für Ärzte mit dichtem Berufsalltag fehlt oft die Zeit für gründliches Unternehmens-Research, das Voraussetzung für eine fundierte Aktienauswahl ist. Studien zeigen, dass die meisten Privatanleger mit Einzelwerten langfristig hinter der Marktrendite zurückbleiben. Ärzteversichert empfiehlt, Einzelaktien wenn überhaupt auf maximal 10–20 % des Gesamtdepots zu begrenzen und den Rest in kostengünstige, breit diversifizierte ETFs zu investieren.

Wann gilt das nicht?

Ärzte mit ausgeprägtem Finanzinteresse, Zeit für Research und einem bereits soliden ETF-Grundportfolio können Einzelwerte gezielt einsetzen. In der Ansparphase kurz vor dem Ruhestand ist das Einzelwert-Risiko generell zu reduzieren.

Aktien-Einzelwerte lohnen sich für Ärzte nur als Beimischung zum ETF-Portfolio. Als alleinige Anlagestrategie sind sie für den typischen Arzt wegen Zeitmangel und Klumpenrisiko ungeeignet.

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →