Private Altersvorsorge lohnt sich für Ärzte ab dem ersten Berufsjahr, weil das ärztliche Versorgungswerk zwar eine solide Basis bietet, aber die gewohnte Einkommenshöhe im Ruhestand allein nicht sichern kann.

Hintergrund

Die Versorgungslücke zwischen Versorgungswerksrente und gewohntem Nettoeinkommen beträgt bei Ärzten häufig mehrere tausend Euro pro Monat. Wer diese Lücke durch private Vorsorge schließen möchte, profitiert enorm vom Zinseszinseffekt: Ein Assistenzarzt, der mit 30 Jahren monatlich 500 Euro anlegt, erzielt mit einem ETF-Portfolio bis zum Rentenalter ein vielfach höheres Kapital als ein Arzt, der erst mit 45 beginnt. Ärzteversichert hilft bei der Ermittlung der individuellen Versorgungslücke und der Auswahl passender Anlageformen, von ETF-Sparplänen bis zur fondsgebundenen Rentenversicherung.

Wann gilt das nicht?

Ärzte in akuter Verschuldung, etwa durch hohe Praxisdarlehen, sollten zunächst hochverzinste Schulden tilgen, bevor sie nennenswerte Beträge in die Altersvorsorge stecken. Auch kurzfristig benötigte Liquiditätsreserven haben Vorrang.

Altersvorsorge lohnt sich für Ärzte so früh wie möglich. Das Versorgungswerk ist eine gute Basis, reicht aber allein nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard im Ruhestand zu sichern.

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