Anleihen lohnen sich für Ärzte in der Ansparphase weniger als Aktien-ETFs, aber als stabilisierender Portfolioanteil kurz vor oder im Ruhestand haben sie ihren klaren Platz im Depot.
Hintergrund
Staatsanleihen und Unternehmensanleihen hoher Bonität bieten planbare Zinszahlungen und geringere Kursschwankungen als Aktien. Für Ärzte, die ihre Altersvorsorge schrittweise absichern wollen, empfiehlt sich eine Beimischung von Anleihen-ETFs ab etwa 10 Jahren vor dem geplanten Renteneintritt. Kurz laufende Anleihen sind zudem ein geeignetes Instrument, um Liquiditätsreserven mit vertretbarer Rendite zu parken. Ärzteversichert empfiehlt Ärzten in der Rentenübergangsphase eine schrittweise Umschichtung vom Aktien- in den Anleihen-Anteil, um Kursschwankungsrisiken zu reduzieren.
Wann gilt das nicht?
Junge Ärzte in der frühen Ansparphase sollten Anleihen nur begrenzt beimischen, da der Renditeunterschied zu Aktien langfristig erheblich ist. Bei einem Anlagehorizont von mehr als 20 Jahren dominiert die Aktienquote das optimale Portfolio.
Anleihen lohnen sich für Ärzte als Stabilitätsanker im Depot nahe dem Ruhestand, nicht als Wachstumsinstrument in der frühen Ansparphase.
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