Eine Anstellung im Medizinischen Versorgungszentrum lohnt sich für Ärzte, die ohne unternehmerisches Risiko und ohne eigene Praxisinvestition eine vollwertige kassenärztliche Tätigkeit aufnehmen möchten.
Hintergrund
Im MVZ trägt der Träger, häufig ein Krankenhaus oder eine Ärztegesellschaft, das wirtschaftliche Risiko, organisiert Verwaltung und Abrechnung und stellt die Infrastruktur bereit. Ärzte können sich voll auf die Patientenversorgung konzentrieren. Das Gehalt ist planbar, Urlaub und Ausfallzeiten werden geregelt abgewickelt. Nachteil: Das Einkommenspotenzial liegt typischerweise unter dem einer eigenen Praxis. Ärzteversichert empfiehlt MVZ-angestellten Ärzten, die Absicherung durch Berufsunfähigkeitsversicherung und Altersvorsorge nicht zu vernachlässigen, da Arbeitgeberleistungen hier oft geringer sind als in der Klinik.
Wann gilt das nicht?
Für Ärzte mit Gestaltungswillen und unternehmerischem Ehrgeiz ist die eigene Praxis oder eine Partnerschaft oft attraktiver. Auch das langfristige Einkommenspotenzial ist in der eigenen Niederlassung in der Regel höher.
Eine Anstellung im MVZ lohnt sich für Ärzte mit Fokus auf Planbarkeit und Work-Life-Balance. Das Einkommenspotenzial ist geringer als in der eigenen Praxis, dafür entfällt das unternehmerische Risiko.
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