Ein Depot-Auszahlungsplan lohnt sich für Ärzte im Ruhestand, wenn ausreichend Kapital vorhanden ist und eine flexible, renditeoptimierte Entnahme einer garantierten, aber renditearmen Sofortrente vorgezogen wird.
Hintergrund
Beim Auszahlungsplan entnimmt der Arzt monatlich einen festen Betrag aus seinem Wertpapierdepot, während das verbliebene Kapital weiter investiert bleibt und Rendite erwirtschaftet. Gegenüber einer Leibrente bleibt das Vermögen im Todesfall als Erbe erhalten. Rechenmodelle zeigen, dass ein gut diversifiziertes ETF-Portfolio mit 4 % Entnahme statistisch Jahrzehnte trägt. Das Risiko: bei langen Niedrigrendite-Phasen kann das Kapital früher aufgebraucht sein als erwartet. Ärzteversichert empfiehlt, Depot-Auszahlungspläne mit einer lebenslangen Basisrente aus dem Versorgungswerk zu kombinieren, um das Langlebigkeitsrisiko abzufedern.
Wann gilt das nicht?
Ärzte mit geringem Kapitalstock oder ohne ausreichende Basisversorgung durch Versorgungswerk und gesetzliche Rente sollten eher auf garantierte Rentenformen setzen, um das Langlebigkeitsrisiko zu minimieren.
Ein Auszahlplan lohnt sich für Ärzte mit solider Basisrente und ausreichend Depot-Kapital. Ohne Basisversorgung ist das Langlebigkeitsrisiko zu hoch.
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