Eine Berufsunfähigkeitsversicherung lohnt sich für jeden Arzt, weil das ärztliche Versorgungswerk im Leistungsfall nur eine begrenzte BU-Rente auszahlt, die das bisherige Einkommen bei weitem nicht ersetzt, und weil Ärzte statistisch häufig berufsunfähig werden.
Hintergrund
Laut Studien wird jeder vierte Arzt im Laufe seines Berufslebens berufsunfähig, häufig durch psychische Erkrankungen, Burn-out oder Erkrankungen des Bewegungsapparats. Das Versorgungswerk zahlt im BU-Fall eine berechtigungsabhängige Rente, die oft deutlich unter dem letzten Nettoeinkommen liegt. Eine private BU-Versicherung schließt diese Lücke. Für Ärzte sind speziell Tarife ohne abstrakte Verweisung und mit arztspezifischen Klauseln wichtig, die zum Beispiel infektionsbedingte Berufsaufgabe einschließen. Ärzteversichert vergleicht für Ärzte die führenden BU-Tarife und berücksichtigt dabei Fachgebiet, Tätigkeitsprofil und Einkommensniveau.
Wann gilt das nicht?
Ärzte kurz vor dem Rentenalter mit ausreichend aufgebautem Vermögen können auf eine BU verzichten. In diesem Fall sollte jedoch eine fundierte Risikoanalyse die Entscheidung stützen.
Eine BU-Versicherung ist für Ärzte in der aktiven Berufsphase unverzichtbar. Das Versorgungswerk deckt den Einkommensausfall im BU-Fall nicht vollständig ab.
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