Eine CEREC-Investition lohnt sich für Zahnarztpraxen, wenn monatlich mindestens 15–20 chairside hergestellte Keramikinlays oder -kronen möglich sind, da dann die hohe Anschaffungskosten von 80.000–120.000 Euro in 3–5 Jahren amortisiert werden.

Hintergrund

Das CEREC-System ermöglicht die digitale Abformung, Konstruktion und chairside Herstellung von Keramikrestaurationen in einer Sitzung. Der Zahnarzt spart Laborkosten und der Patient spart einen zweiten Termin. Bei ausreichender Auslastung verbessert sich die Marge pro Restauration erheblich. Wichtig ist die Finanzierungsstruktur: Leasing ist in der Regel günstiger als Kauf, da die monatliche Rate direkt als Betriebsausgabe abzugsfähig ist. Ärzteversichert empfiehlt, vor einer CEREC-Investition eine fundierte Wirtschaftlichkeitsanalyse für die eigene Praxis durchzuführen.

Wann gilt das nicht?

Bei geringen Patientenzahlen oder wenn die Praxis einen Schwerpunkt auf Kieferorthopädie oder Parodontologie hat, ist die CEREC-Auslastung oft zu gering für eine wirtschaftliche Amortisation.

CEREC lohnt sich bei mindestens 15–20 chairside Restaurationen pro Monat. Leasing statt Kauf und eine fundierte Wirtschaftlichkeitsanalyse sind die Schlüssel zur erfolgreichen Investitionsentscheidung.

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