Crowdinvesting lohnt sich für Ärzte allenfalls als hochriskante Beimischung in einem bereits solide aufgestellten Depot, nicht aber als Hauptanlageform, da Totalverlustrisiken und geringe Liquidität erhebliche Nachteile gegenüber ETF-basierten Anlagen darstellen.
Hintergrund
Beim Crowdinvesting stellen Anleger Unternehmen oder Projekten Nachrangdarlehen zur Verfügung und erhalten dafür Zinsen. Die Renditeversprechen von 6–12 % klingen attraktiv, spiegeln aber das erhöhte Ausfallrisiko wider: Laut Marktdaten fallen je nach Plattform 20–40 % aller Crowdinvesting-Projekte aus. Für Ärzte mit hohem Einkommen und Steuerlast bieten sich steueroptimierte, diversifizierte Anlageformen an. Ärzteversichert empfiehlt, Crowdinvesting wenn überhaupt auf maximal 2–5 % des Gesamtvermögens zu begrenzen und nur in Projekte zu investieren, die man inhaltlich versteht.
Wann gilt das nicht?
Ärzte mit unternehmerischer Erfahrung, die gezielt in Startups oder Immobilienprojekte investieren und das Risiko verstehen, können Crowdinvesting bewusst als Risikokapital-Baustein einsetzen.
Crowdinvesting ist für Ärzte nur als kleine Beimischung geeignet. Hohe Ausfallrisiken und geringe Liquidität machen es als Hauptanlage ungeeignet. ETFs sind die bessere Wahl.
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →