Leasing lohnt sich für Arztpraxen bei schnell veraltender Technologie wie Röntgengeräten oder digitalen Systemen, da die monatlichen Raten vollständig als Betriebsausgabe absetzbar sind und das Gerät nach Ablauf einfach ausgetauscht wird.

Hintergrund

Beim Leasing bleibt das Gerät Eigentum des Leasinggebers und die Raten sind Betriebsausgaben. Beim Darlehenskauf geht das Gerät sofort ins Eigentum der Praxis über, kann abgeschrieben werden und nach Tilgung ist die Praxis vollständig kostenfrei. Leasing schont die Liquidität und ist einfacher zu budgetieren. Ein Darlehen lohnt sich bei langlebigen, wertstabilen Anlagegütern, die 10–15 Jahre genutzt werden, wie zum Beispiel bei Praxisräumen oder hochwertigen Behandlungsstühlen. Ärzteversichert empfiehlt, die steuerliche Gestaltung und die monatliche Liquiditätsbelastung gemeinsam mit einem Steuerberater durchzurechnen.

Wann gilt das nicht?

Bei sehr kurzfristigen Nutzungsperioden oder wenn der Hersteller kein Leasing anbietet, ist ein Direktkauf auf Kredit die einzige Option. Auch bei sehr niedrigen Zinsen kann ein Darlehen gegenüber Leasing günstiger sein.

Leasing lohnt sich für technologieintensive Geräte mit kurzer Nutzungsdauer. Bei langlebiger Ausstattung ist ein Darlehen mit Volleigentum oft die günstigere Wahl.

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