Eine Dermatologie-Praxisgründung lohnt sich für Fachärzte, die durch einen hohen Privatpatientenanteil, lukrative ästhetisch-dermatologische IGeL-Leistungen und vergleichsweise geringe Haftungsrisiken ein wirtschaftlich attraktives Praxismodell aufbauen wollen.
Hintergrund
Dermatologen können neben der kassenkassenärztlichen Versorgung ein breites Spektrum an IGeL-Leistungen nach GOÄ anbieten: Lasertherapie, Botox, Hyaluron, Laserbehandlungen, ästhetische Dermatologie. Diese Selbstzahlerleistungen sind nicht budgetiert und können erheblich zur Einnahmesteigerung beitragen. Die Haftpflichtversicherungsbeiträge für Dermatologen liegen in der Regel deutlich unter denen chirurgischer Fächer. Kassensitze in der Dermatologie sind begehrter als in der Allgemeinmedizin, der Einstieg über Anstellung im MVZ oder Übernahme kann erforderlich sein. Ärzteversichert berät Dermatologen bei der Absicherung ihrer Praxis und Niederlassung.
Wann gilt das nicht?
In stark überversorgten Ballungsräumen ist die Kassensitzakquise schwierig und teuer. Wer keine ästhetischen Leistungen anbieten möchte, profitiert weniger vom hohen IGeL-Potenzial.
Eine Dermatologie-Praxisgründung lohnt sich durch IGeL-Potenzial und hohen Privatpatientenanteil. Kassensitze in begehrten Lagen sind kostspielig, Neugründung oder Übernahme gut durchplanen.
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